Faszinierend sind sie, die Straßenhunde Valparaísos. “perros quiltros” existieren hier in großen Zahlen, und sie tun immer zur gleichen Zeit die gleichen Dinge: schlafen, kämpfen, schlafen, zusammenrotten, kämpfen, Touristen, die sie dabei filmen, nachstellen, an ihren Beinen zerren und an ihnen hochspringen, schlafen. Meistens aber schlafen sie, vor allem tagsüber. Das sieht dann auf den großen Plätzen aus wie ein Schlachtfeld schlafender Hunde. Geht es jedoch auf die Nacht zu, werden alle Hunde wach. Also rotten sie sich wieder zusammen und spielen. Mit wem und wie, das seht ihr hier:
Der Autofokus der Digitalkamera hat bisweilen den Schwanz eingezogen, aber das Faktum dürfte zu sehen sein. Auch dieses Video zeugt vom Eifer der Hunde:
AKTUALISIERUNG #1: Heute ist es passiert. Gemütlich saß ich mit dem Fahrer und drei weiteren Fahrgästen in einem Sammeltaxi, als plötzlich von vorne dieser Hund angesprungen kam… Mir fuhr der Schreck durch die Glieder und ich atmete tief durch, als ich begriff, dass weder Hund noch uns etwas passiert war. Die anderen Fahrgäste inklusive Fahrer zuckten mit keiner Wimper…
AKTUALISIERUNG #2: Schwesterchen hat es ja schon befürchtet, und eigentlich sollte ich euch diese traurige Info vorenthalten. Nun ja. Meine Nachbarin und Reisegefährtin Ellen hat letztens gesehen, wie ein Hund von einem Auto überfahren wurde, mit ziemlich übel verrenkten Gliedmaßen als Konsequenz. Vermutlich hat er’s nicht überlebt. No risk, no fun…
Tags: quiltros, Straßenhunde, Valparaíso
16/09/2009 um 10:09 am |
oh gott wie süß die sind!!
ok, wenn ich autofahrer wär, würden sie mich glaub ich ganz schön aufregen, denn die haben ja anscheinend gar keine angst vor autos oder gar bussen!
crazy…aber toller blog^^ auch die letzte geschichte mit dem tüten einpacker…sehr lustig
lg
17/09/2009 um 6:20 am |
Hallo jetzt auch im Blog! Ja, sind schon süße durchgedrehte Viecher. Die Autofahrer hier haben sich schon ziemlich an das Gekläffe gewöhnt, aber die Motorradfahrer sind ziemlich angepisst, glaube ich.
Danke, das Lob ist gespeichert und versüßt meinen Spätabend!
16/09/2009 um 1:18 pm |
Na, die trauen sich ja was. Hoffentlich passiert da nicht zu oft was.
Aber sind ja echt alle Größen und Farben vorhanden.
17/09/2009 um 6:15 am |
Erstmal: Wie kommt es eigentlich, dass dein Kommentar drinsteht, noch bevor ich ihn freigeschaltet habe? Also, nicht dass ich ihn nicht selber freigeschaltet hätte, aber …
Ich kann dir versichern: Die halbe Ewigkeit, die ich hier schon verbringe, habe ich noch nie einen toten Hund auf der Fahrbahn liegen sehen. Es ist schon einige Male arg knapp, aber “no risk no fun – das ist ihr Motto”.
Alle Größen und Farben vorhanden – das lässt sich in Valparaíso für alles sagen: Hunde, Kleinbusse, Häuser, …
17/09/2009 um 12:09 pm |
I’m just that awesome.
Nee, keine Ahnung, wie mein Kommentar das geschafft hat.
Dann bin ich ja beruhigt. Die werden schon wissen, was sie tun. lol@”No risk, no fun.” xD
17/09/2009 um 7:08 pm
Das Problem scheint nur Routine zu sein. Mittlerweile werden auch Birgits Kommentare automatisch freigeschaltet. Tz, Entmachtung.
21/09/2009 um 3:36 pm
tz Entmachtung.
Dein Blog weiß halt was gut ist.
22/09/2009 um 6:01 pm
Deswegen wird er auch fortgeführt (-;.
17/09/2009 um 9:39 am |
sag mal wie viel zeit unterschied is eigtl zwischen chile und hier?? spätabend?:D ich dachte des sind so 3-4h stunden…aber in mathe bzw erdkunde war ich noch nie gut…
“halbe ewigkeit” die du da verbringst? hast du etwa schon heimweh?? musst aber noch ein bisschen durchhalten, nur noch so… 5 monate?!:D
(sorry, ich bin gemein^^)
aber es is doch toll … wenn sogar die häuser verschiedene farben haben, nicht so wie in deutschland wo eins aussieht wies andere…tzz tzzt
aber pass auf dass so ein hund dich nicht anfällt!! die haben bestimmt tollwut!:D
grüßlis!!
17/09/2009 um 7:07 pm |
“Spätabend” war eine Untertreibung, “halbe Ewigkeit” eine Übertreibung. Die Wahrheit ist: Derzeit sind’s sechs Stunden Zeitunterschied, ab Oktober dann vier. Und zu Heimweh komme ich derzeit noch nicht so richtig.
Ja, das ist Valparaíso in all seiner Individualität. Da gibt’s allerdings auch andere Beispiele hier. Curauma zum Beispiel, wo mein Campus ist. Die Stadt ist brandneu. Wie die Hühner an der Stange sind die Häuser aufgereiht, und eines sieht aus wie das andere…
Bisher haben sie mich zum Glück nur angesprungen und noch nicht angefallen. Aber ich bleibe wachsam.
Grüßlis zurück!
15/02/2010 um 3:33 pm |
Buen video, sobre todo el de los perros en Cumming. Retratas muy bien la realidad de Valparaíso.
15/02/2010 um 4:24 pm |
Gracias, Lala. Todo gracias a los conocimientos aquiridos en el curso del profe Nelson, jejeje.